Autor Thema: WL: Ausschreibung: Lieferung von E-, Solo-, Gelenk- und überlangen Gelenkbussen  (Gelesen 35332 mal)

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normalbuerger

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Herzlichen Dank für die Auflistung.

63A

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Die Linie 10A, 11A, 15A, 26A und 66A wären gute Kandidaten. Für die Linie 13A müssten man einige Stationen verlängern und ich denke nicht, dass die WL dies wieder machen würden (vorerst zumindest).

Ich glaube aber, dass es die Linie 10A und 15A umgestellt werden.
Ein Einsatz der XL-Busse wäre bei den Linien 10A,15A und 66A nötig. Leider besteht bei den Wiener Linien kein Interesse um das Angebot bei diesen 3 Linien zu verbessern. Bei der nächsten Auslieferung könnte man zumindest 1 Linie von den 3 umstellen aber man weiß nie wie die WL reagieren werden.

38ger

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Die Linie 10A, 11A, 15A, 26A und 66A wären gute Kandidaten. Für die Linie 13A müssten man einige Stationen verlängern und ich denke nicht, dass die WL dies wieder machen würden (vorerst zumindest).

Ich glaube aber, dass es die Linie 10A und 15A umgestellt werden.
Ein Einsatz der XL-Busse wäre bei den Linien 10A,15A und 66A nötig. Leider besteht bei den Wiener Linien kein Interesse um das Angebot bei diesen 3 Linien zu verbessern. Bei der nächsten Auslieferung könnte man zumindest 1 Linie von den 3 umstellen aber man weiß nie wie die WL reagieren werden.

Jede Route muss extra genehmigt werden für einen XL-Bus, das betrifft sogar Kurzführungsmöglichkeiten. Man ist also zwangsläufig unflexibler mit XL-Bussen. Der 15A und 66A kenne ich nicht so gut, aber beim 10A sind die Intervalle in der HVZ schlechter als bei so manchen Solobuslinien. Bevor man da auf Busse umsteigt, die in der Anschaffung extrem viel teurer als normale Gelenkbusse sind sollte man die Intervalle auf der Linie verdichten!
Die XL-Busse der Wiener Linien sind sowieso ein Schwachsinn, denn sowohl 21m-Busse als auch Buszüge mit Anhänger haben mehr Kapazität und sind günstiger in der Anschaffung, da es sich um Standardfahrzeuge handelt. Da auch diese nur routengebunden fahren können wäre ein Einsatz mMn aber auch nur dort sinnvoll, wo jetzt schon die besonders teure WL-Kurz-XL-Variante mit 20 Metern unterwegs ist.
Ob Doppelgelenkbusse nennenswert teurer als die WL-Sonderanfertigung wären weiß ich gerade nicht, allerdings dürften die Erfahrungen damit nicht so gut sein, zumindest in Istanbul und Hamburg präferiert man die 21m-Busse, da die Doppelgelenkbusse nicht problemlos funktionierten.
Langfristig wäre es aber ohnehin günstiger zumindest 11A und 26A auf Straßenbahn umzustellen und auf die unflexiblen überlangen Busse zu verzichten.

63A

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Einen Sitzplatz im 15A oder 66A in der Früh zu bekommen ist dasselbe wie beim 10A. Der 15A ist werktags entlang der gesamten Strecke voll denn es befinden sich entlang der Strecke sehr wichtige Institutionen bzw. Gebäude der Stadt. (Bhf.Meidling,das Gesundheitszentrum Süd,das Unfallkrankenhaus Meidling,die Wienerberg City,die zahlreichen Schulen und natürlich wichtige Umsteigeknotenpunkte). Konvoifahrten gehören mittlerweile trotz der Beschleunigungsmaßnahmen am 15A zur Tagesordnung. Am 66A ist die Situation dieselbe (verbindet sehr viele Wohngebiete/Industriegebiete im 10. und 23.).
Die Strecken der Linien 15A und 66A wären (bis auf wenige Stellen) meiner Meinung nach passend für einen XL-Betrieb. Beim 10A versucht man schon seit Jahren nichts mehr um die schlechte Situation auf dieser Linie halbwegs zu verbessern. Es gab ja auch Planungen über eine parallel führende Linie zwischen Döbling und Ottakring via Gymnasiumstraße und Martinstraße. Leider wurde diese Linie bislang nicht realisiert. Ich hoffe,dass man auf diesen 3 Linien die Problematik in Zukunft verbessern wird.

38ger

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In der morgendlichen HVZ bekommst aber in keiner wichtigen Linie einen Sitzplatz, wenn's danach ginge müsste man die Kapazität auf sehr vielen Linien ausweiten.
Und ausschließlich wegen der Hauptspitzenzeiten auf größere Fahrzeuge zu setzen ist auch erst dann sinnvoll, wenn man mit 5'-Intervall nicht mehr weiterkommt.
Die XL-Busse sind mMn keine Lösung, sondern helfen lediglich kurzfristig minimale Entspannung zu schaffen und die Umstellung auf Straßenbahn etwas hinausverzögern zu können. Und die kurzen XL-Busse sind ja überhaupt an Absurdität nicht zu übertreffen. Wenn man weder Doppelgelenkbusse, noch Buszüge einsetzen will, dann soll man doch zumindest die einmalige (!) Investition in Werkstätten und Garagen tätigen, um auch die günstigeren (!) 21m-Busse bestellen zu können!

63A

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Auf diesen 3 Linien bekommt man nur selten einen Sitzplatz zur HVZ und noch dazu wenn es überhaupt nicht mehr möglich ist einzusteigen,dann müssen die Eltern mit Kinderwägen und die Rollstuhlfahrer wieder auf den nächsten Bus warten. Ob sich die Situation mit den XL-Bussen auf den Linien 11A,11B,26A und 48A verbessert hat,kann ich nicht bestätigen (war mit diesen Linien letztens vor ein paar Jahren unterwegs). Wenn man keine XL-Busse einsetzen will,dann sollte man halt diese Linien durch Verstärkerlinien (wie z.B im Falle der Linien 11A und 11B) in der Früh und Nachmittags-HVZ verstärken. So könnte der 10B etwa von Schloss Schönbrunn bis nach Hernals fahren,der 15B vom Enkplatz bis Wienerberg City und der 66B von Alterlaa bis Laxenburger Straße,Raxstraße.

62B

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Wenn man weder Doppelgelenkbusse, noch Buszüge einsetzen will, dann soll man doch zumindest die einmalige (!) Investition in Werkstätten und Garagen tätigen, um auch die günstigeren (!) 21m-Busse bestellen zu können!
In Österreich sind 21m Busse gesetzlich nicht erlaubt!!! Deshalb gibt es ja in Wien und Vorarlberg nur die kurzen Capacity.

Volvo7700

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In Österreich sind 21m Busse gesetzlich nicht erlaubt!!! Deshalb gibt es ja in Wien und Vorarlberg nur die kurzen Capacity.

Dann müsste man sich halt um eine Zulassung bemühen. Linz hat sie für die 24 Meter O-Busse auch bekommen.

coolharry

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Wenn man weder Doppelgelenkbusse, noch Buszüge einsetzen will, dann soll man doch zumindest die einmalige (!) Investition in Werkstätten und Garagen tätigen, um auch die günstigeren (!) 21m-Busse bestellen zu können!
In Österreich sind 21m Busse gesetzlich nicht erlaubt!!! Deshalb gibt es ja in Wien und Vorarlberg nur die kurzen Capacity.
Das ist aber sowas von falsch.
Gelenkbusse dürfen 18,75m nicht überschreiten. Alles darüber hinaus, auch wenns nur 1cm ist, muß von der Zulassungsbehörde und von der Straßenaufsicht (oder wie die auch immer heißen die Routen freigaben erteilen) erlaubt werden. Ob das Ding nun 21, 22 oder 24m ist ist für den Aufwand eigentlich unerheblich.
https://www.jusline.at/gesetz/kfg/paragraf/4

Deswegen haben die Xl Busse in Wien auch diese R am Heck.
Das heißt nicht, dass der Bus "R"asch unterwegs ist sondern das er eine gewisse "R"oute befahren muß.
Bei O-Bussen ist es natürlich noch etwas leichter, da die wahrscheinlich kaum Strecken befahren werden, die dafür nicht vorgesehen sind. Gibt ja dann keine Oberleitung.  ;)
Das heißt auch das die XL Busse definierte Ein.- und Ausrückrouten haben sowie definierte Wendestellen, auch im Kurzführungsfall.
Da ist also der einzige Unterschied zur Straßenbahn, dass er keine Schienen braucht.

Warum haben sich die WL dann für die kürzeste alles Langbusse entschieden?
Na weil sie jeden Straßenumbau, damit die Busse dort verkehren können, aus eigener Tasche bezahlen müssten. Mit den kurzen Langbussen war da eigentlich kaum anpassungsbedarf.

Volvo7700

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Das ist aber sowas von falsch.
Gelenkbusse dürfen 18,75m nicht überschreiten. Alles darüber hinaus, auch wenns nur 1cm ist, muß von der Zulassungsbehörde und von der Straßenaufsicht (oder wie die auch immer heißen die Routen freigaben erteilen) erlaubt werden. Ob das Ding nun 21, 22 oder 24m ist ist für den Aufwand eigentlich unerheblich.
https://www.jusline.at/gesetz/kfg/paragraf/4

Im September 2019 war für knapp 3 Wochen der Dresdner Citaro CapaCityL 459 301-3 in Graz auf den Linien 34E, 39 und 40 unterwegs.

coolharry

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Im September 2019 war für knapp 3 Wochen der Dresdner Citaro CapaCityL 459 301-3 in Graz auf den Linien 34E, 39 und 40 unterwegs.

Und schön das gelbe "R" zu sehen.

63A

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Vor der U1-Verlängerung nach Oberlaa hatten die Fahrgäste auf der Laxenburger Straße die Wahl mit was Sie fahren. Es fuhren ja neben dem 66A auch die "alten" Linien 67A und 70A. Leider wurden diese eingestellt und neu umorganisiert. So verblieb der 66A alleine. Wieso man die direkte Verbindung zwischen dem Reumannplatz und dem Industriegebiet in Inzersdorf (Großmarkt Inzersdorf/Inzersdorf,Biróstraße) einstellte,ist mir bis heute unklar. Beim 15A gibt bzw. gab es Pläne über eine Umstellung auf Straßenbahnbetrieb (die Wienerbergtagente) aber bei den Linien 10A und 66A gab es meines Wissens bislang keine Umstellungspläne. Ob diese Umstellung des 15A auf Bimbetrieb kommen wird..  ???

63A

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Die Nachtbuslinien N6,N8,N25,N60 und N66 sind stark frequentiert.
Ohne Zweifel. Wie sehen die Fahrgastzahlen dort aus und würde sich ein Einsatz von XL-Bussen auszahlen?

Harry

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In den nächsten Tagen, soll der Austausch beginnen, nummeriert werden die Busse fortlaufend, einige Solobusse werden zu Fahrschulbusse umgebaut

63A

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Tolle Nachricht  :up:! Somit ist das "Problem" mit den schadhaften Bussen in der SPB für eine bestimmte Zeit gelöst.