Autor Thema: Tagespresse  (Gelesen 894 mal)

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Tagespresse
« am: 13. März 2019, 13:13:40 »
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Will nicht aussteigen: Theresa May blockiert 13A seit neun Stunden
von Die Tagespresse

Eigentlich wollte sich Theresa May mit einem Kurztrip nach Wien von den letzten Tagen erholen. Doch das vermeintliche Getaway endete unglücklich. Schon seit neun Stunden kann sich May nicht entscheiden, ob sie aus dem 13A aussteigen will. Der siebte Bezirk versinkt im Chaos.

WIEN – Tumultartige Szenen spielen sich derzeit in der Neubaugasse ab. Hunderte Grafikdesigner haben ihre Huso-Yoga-Kurse verpasst und werfen die Scheiben der Busse mit noch „essfertigen“ Avocados und brennenden Acai Bowls ein. Einige Soziologie-Studenten errichten Straßensperren mit Slacklines.

„Wir arbeiten mit Hochdruck daran, unsere Fahrgäste auf anderen Wegen an ihr Ziel, dem nächsten bizarr überteuerten Stick-And-Poke-Studio zu bringen“, erklärt ein Sprecher der Wiener Linien, die derzeit einen Ersatzverkehr mit e-Scootern einrichten.

Zu hohe Forderungen
Bis zuletzt forderte May den Busfahrer zu Zugeständnissen auf. „Sie wollte direkt ins Hilton am Ring gefahren werden. Ich hab dann nach acht Stunden gesagt: Heast, i konn die zum Museumsquartier schieben, oba weida ned!“

Der britischen Regierungschefin ging das jedoch nicht weit genug. Wiederholt drohte sie, den Bus ohne Deal zu verlassen, um es den Insassen „zu zeigen“. Die Drohung wurde noch nicht in die Tat umgesetzt.


Die Stadt Wien schickte schließlich sogar ihren Chefverhandler, den Bierkavalier, in den Bus, um May auf ein Bier einzuladen. Seit etwa einer Stunde werden die Bedingungen ausgehandelt.

Update – Fahrt geht weiter
Wie soeben bekannt wurde, konnte die Fahrt inzwischen fortgesetzt werden. Theresa May stieg laut Augenzeugen an einer Haltestelle nahe der Justizanstalt Josefstadt aus.

„Ich habe hier zufällig einen Mann getroffen, von dem man sagt, dass er die Brexit-Verhandlungen über Jahrzehnte hinauszögern kann“, lächelt May und schüttelt Manfred Ainedter glücklich die Hand. Als erste Maßnahme stellte Ainedter bei den Wiener Linien zweitausend Anträge auf Fahrplanänderung.