Autor Thema: Schienenersatzverkehr bei spontanen Störungen  (Gelesen 22039 mal)

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85A

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Schienenersatzverkehr bei spontanen Störungen
« am: 21. August 2014, 10:54:14 »
Heute rammte der B 701 ein Auto auf der Kreuzung Langobardenstraße/Hartlebengasse. Die Linie 25 verkehrte nicht zwischen Kagran und Donauspital. Als Ersatz wurden einige 26A-Busse über die Langobardenstraße umgeleitet.

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Hier eine Notschlachtung von 8049, aber ich will euch den Text "26A Ersatzverkehr" nicht vorenthalten.

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Und hier ein etwas besseres Bild mit 8053 und Rüstwagen.

phil1296

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Re: Schienenersatzverkehr bei spontanen Störungen
« Antwort #1 am: 22. August 2014, 00:20:07 »
Ich hätte einmal eine Frage. Heute ist der 67er ja für einige Zeit kurzgeführt worden. Ich habe schon öfter gelesen, dass Blaguss (67E) die Ansagen bis Reumannplatz aufgenommen und für die Zielschilder programmiert hat. Da - meines Wissens - noch nie der 67E bis zur Fahrtbehinderung verlängert wurde, habe ich heute bei den Wiener Linien angerufen. Dort meinte man, es wird für JEDE Umleitung eines Busses ein richterlicher Beschluss benötigt.

Weiß da jemand mehr? Wenn (zb) die U1 eine Störung har, muss dann auch erst ein Beschluss eingeholt werden bevor die Busse/Bims fahren dürfen?

Isolierter

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Re: Schienenersatzverkehr bei spontanen Störungen
« Antwort #2 am: 22. August 2014, 07:34:04 »
Ich hätte einmal eine Frage. Heute ist der 67er ja für einige Zeit kurzgeführt worden. Ich habe schon öfter gelesen, dass Blaguss (67E) die Ansagen bis Reumannplatz aufgenommen und für die Zielschilder programmiert hat. Da - meines Wissens - noch nie der 67E bis zur Fahrtbehinderung verlängert wurde, habe ich heute bei den Wiener Linien angerufen. Dort meinte man, es wird für JEDE Umleitung eines Busses ein richterlicher Beschluss benötigt.

Weiß da jemand mehr? Wenn (zb) die U1 eine Störung har, muss dann auch erst ein Beschluss eingeholt werden bevor die Busse/Bims fahren dürfen?

Das glaube ich sofort, daß ein Gericht die Umleitung einer Buslinie entscheiden wird.  :fp:

85A

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Re: Schienenersatzverkehr bei spontanen Störungen
« Antwort #3 am: 22. August 2014, 10:01:20 »
Ich habe schon öfter gelesen, dass Blaguss (67E) die Ansagen bis Reumannplatz aufgenommen und für die Zielschilder programmiert hat. Da - meines Wissens - noch nie der 67E bis zur Fahrtbehinderung verlängert wurde, habe ich heute bei den Wiener Linien angerufen. Dort meinte man, es wird für JEDE Umleitung eines Busses ein richterlicher Beschluss benötigt.

Das ist natürlich Schwachsinn zum Quadrat und zeigt einmal mehr, wie das volkseigene Verkehrskombinat die Beförderungsfälle zum Narren hält. Einziger Unterschied zur DDR: Du wirst nicht eingesperrt, wenn du diese Auskunft offen in Zweifel ziehst. :D

Übrigens: Was der Blaguss aufnimmt und auf seine Speicherkarten spielt, ist für die Betriebsführung reichlich irrelevant. Würdest du dich auch wundern, wenn der Bus nie über die Donau kommt, obwohl vielleicht "67E Mühlschüttel" auf der Speicherkarte drauf ist? ;)

39A

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Re: Schienenersatzverkehr bei spontanen Störungen
« Antwort #4 am: 22. August 2014, 11:41:35 »
ROFL richterlicher Beschluss, ich pack's nicht.

Linie N3

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Re: Schienenersatzverkehr bei spontanen Störungen
« Antwort #5 am: 22. August 2014, 15:47:59 »
Sind die Wiener Linien eigentlich ident mit der Redaktion der Tagespresse?

85A

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Re: Schienenersatzverkehr bei spontanen Störungen
« Antwort #6 am: 22. August 2014, 19:37:25 »
Sind die Wiener Linien eigentlich ident mit der Redaktion der Tagespresse?

Nein, da die Tagespresse originellere Meldungen herausgibt.

phil1296

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Re: Schienenersatzverkehr bei spontanen Störungen
« Antwort #7 am: 24. August 2014, 19:35:00 »
Der war aber total überzeugt davon! "Man kann ja nicht wie mit dem eigenen Auto irgendwo herumfahren."  :ugvm:

Bus33A

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Re: Schienenersatzverkehr bei spontanen Störungen
« Antwort #8 am: 24. August 2014, 21:43:42 »
Das sollte man mal den Busunternehmen weltweit erzählen, die immer fahren wie sie wollen. Die lachen sich tod.
Wienna is anders! Und das mit den 1,7 Mio Gehirnen sind wohl doch eher 1,7 Mio minus Wiener Linien.  :blankd:

wolfrathplatz

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Re: Schienenersatzverkehr bei spontanen Störungen
« Antwort #9 am: 09. September 2014, 17:43:05 »
Jetzt:  SEV  für die Linie 49 :

 Baumgartner Spitz--Linzer Str.--Bahnhofstraße-–ÖBB Hütteldorf---Keißlergasse--Bergmillerg-–-Linzer Str

E2

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Re: Schienenersatzverkehr bei spontanen Störungen
« Antwort #10 am: 09. September 2014, 18:41:58 »
ÖBB Hütteldorf---Keißlergasse--Bergmillerg-–-Linzer Str

Geg'n de Einbahn ohne Licht, eine Ausred' weiß ich nicht....

schaffnerlos

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Re: Schienenersatzverkehr bei spontanen Störungen
« Antwort #11 am: 10. September 2014, 09:32:40 »
ÖBB Hütteldorf---Keißlergasse--Bergmillerg-–-Linzer Str

Geg'n de Einbahn ohne Licht, eine Ausred' weiß ich nicht....

Wo fährt der SEV gegen die Einbahn? Der Kreisverkehr ist bereits in Betrieb.

Wie wendet der SEV in Baumgarten und wo sind dort die Haltestellen?

E2

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Re: Schienenersatzverkehr bei spontanen Störungen
« Antwort #12 am: 10. September 2014, 10:00:56 »
Der Kreisverkehr ist bereits in Betrieb.

Na gut, als ich letztens vorbeifuhr war noch Baustelle. Und bei DEM Tempo derBaustellen in Wien bin ich schlicht und einfach nicht davon ausgegangen, dass da mal was fertig ist.

63A

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Antw:Schienenersatzverkehr bei spontanen Störungen
« Antwort #13 am: 18. Juni 2021, 16:54:34 »
Seit 16.00 fährt ein Ersatzverkehr mit Bussen für die Linien 43 und 44 aufgrund eines Gleisschadens im Haltestellenbereich Schottentor,die seit 14.23 andauert.

63A

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Antw:Schienenersatzverkehr bei spontanen Störungen
« Antwort #14 am: 25. Juni 2021, 21:46:10 »
Zwar ist dieser Bericht schon fast 10 Jahre alt,dennoch will ich es erwähnen. 2012 wurde berichtet (Link: https://www.tramwayforum.at/index.php?topic=3081.0) ob beim Ablauf von planmäßigen/außerplanmäßigen Ersatzverkehrn der Betrieb reibungslos funktioniert hat. Das Resultat war in 90% der Fällen natürlich ein Chaos (unkorrekte Beschriftungen bei den Bussen,keine jegliche Hinweise wo bzw. wann der Bus abfährt *sowohl bei planmäßigen als auch außerplanmäßigen Einsätzen des SEV's ,lange Wartezeiten (da sind jedoch die WL nicht schuld),zu wenig Personal (Infomitarbeiter) usw.). Bis ca. 2015 war jedoch bei jeder Störung (egal welcher Art;ob bis 30 Minuten oder darüber) ein Ersatzverkehr mit Bussen organisiert worden (meistens auf den Linien U4 und U6).In den letzten Jahren (nähmlich seit 5 ~ 6 Jahren) gibt es nur noch selten ein SEV wenn eine Störung auftritt (ob U-Bahn oder Bim),was wirklich ein Sauhaufen ist. Die Fahrgäste müssen dann 100×mal umsteigen damit sie endlich ihr Ziel erreichen. Auf störungsanfälligen Linien wie z.B der U4 müsste an jeder wichtigen Station ein Bus abgestellt sein (wie z.B bei der Meidling Hauptstraße) damit man im Notfall den auf der Strecke schicken kann und die Fahrgäste nicht so ewig warten müssen.

Anmerkung: Egal ob es möglich war über das andere Gleis zu fahren oder nicht.