Autor Thema: 7A (Verbesserungsmaßnahmen) - 10. Bezirk  (Gelesen 706 mal)

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Rapidler

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7A (Verbesserungsmaßnahmen) - 10. Bezirk
« am: 14. April 2024, 18:41:51 »
Meine Beobachtungen von der gestrigen Fahrt mit der Linie 7A:

Der Bus fährt in die Haltestelle "Martin-Luther-King-Park" ein, der Bus war natürlich voll weil man die Intervalle grundlos gedehnt hat.

Er fährt ab und bleibt kurz danach bei der stark befahrenen Kreuzung Triester Straße # Kundratstraße # Davidgasse stehen. Hier musste der Bus aufgrund des starken Verkehrsaufkommen ein wenig länger warten.

Mit einem langsamen Tempo kommt der 7A schließlich bei der Haltestelle "Davidgasse" an. Hier sind viele Fahrgäste ausgestiegen aber auch wieder viele eingestiegen. Nach dem Fahrgastwechsel fährt der Bus ab und gerade als er in die Gußriegelstraße einbiegen wollte wurde die Ampel rot.

Kurz nach dem Einbiegen kommt schon die nächste Haltestelle "Belgradplatz" (nach nicht einmal 300 Meter!). Hier war der Fahrgastwechsel gering und gleich ging es weiter.

Der Bus biegt in die Inzersdorfer Straße ein und schon wieder die nächste Haltestelle "Inzersdorfer Straße, Bernhardtstalgasse" (erneut nach nicht einmal 300 Meter). Glücklicherweise stieg nur ein Fahrgast aus und dann konnte der Bus bis zum Reumannplatz etwas schneller fahren.

Ich finde die Haltestelle "Belgradplatz" meiner Meinung nach sinnlos weil es jeweils 200 Meter weiter die Haltestellen "Davidgasse" und "Inzersdorfer Straße, Bernhardtstalgasse" gibt.

Gibt es Pläne dieses Problem zu lösen oder wartet man erst die Verlängerung der U2 zum Wienerberg?

abc

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Antw:7A (Verbesserungsmaßnahmen) - 10. Bezirk
« Antwort #1 am: 14. April 2024, 20:22:14 »
Also, der Bus muss vor der Triester Straße etwas länger warten und kommt auch danach langsam voran, aber das Problem ist nicht die fehlende Busspur oder eine ÖV-feindliche Ampelschaltung, sondern die Haltestelle?

Die Haltestelle Belgradplatz hat auch Richtung Reumannplatz ihren Sinn. Es wird bei der Kritik an kurzen Haltestellenabständen gern vergessen, dass Haltestellen ja nicht nur denen dienen, die direkt daneben Start oder Ziel haben, sondern viele auch nochmal zusätzlich einen Weg von oder zu dieser Haltestelle haben. Wenn der schon 300 m lang ist, wäre der Weg zur Haltestelle Davidgasse dann 600 m lang. Der Einzugsbereich der Station Belgradplatz reicht halt auch die Gußriegelstraße nördlich und die Davidgasse östlich davon hinein.

Monorail

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Antw:7A (Verbesserungsmaßnahmen) - 10. Bezirk
« Antwort #2 am: 25. April 2024, 03:04:52 »
Ich meide den 7A wann immer es geht, gerade weil er auf zu vielen Abschnitten einfach überhaupt nicht weiterkommt. Überflüssige Haltestellen würde ich entlang der Strecke eher weniger sehen, und der Belgradplatz hat als Haltestelle definitiv seine Berechtigung. Nicht umsonst soll die U2-Station Gußriegelstraße genau dort hinkommen. :lamp:

Das Hauptproblem beim 7A sind die engen Straßen, durch die er hauptsächlich fährt, sodass Busspuren oft nur dort möglich sind, wo keine Parkplätze dafür gestrichen werden müssen. Also z.B. entlang der Wienerbergstraße. In der Inzersdorfer Straße etwa gibt es von der Gußriegelstraße bis fast zur Favoritenstraße durchgehend nur eine Fahrspur, in der die Busse häufig im Stau stehen. Dabei wäre eine Busspur zwischen der Siccardsburggasse und der Laxenburger Straße baulich machbar und immens wichtig. Genauso in der Kundratstraße vor der Triester Straße, wo die Geradeausspur zur Busspur und die reine Rechtsabbiegespur für den MIV zu Geradeaus- und Rechtsabbiegespur umfunktioniert werden könnte. Und das de facto von heute auf morgen.  :up: