Autor Thema: [PM] 13A: So soll der Bus in beiden Richtungen durch die Neubaugasse fahren  (Gelesen 10162 mal)

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denond

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Nachdem ich mir in Antwort 66 die Skizze nochmals genau angesehen habe wünsche ich mir als Bürger und Öffi-Benützer, selbst als Lenker auf der Linie 13A, eine klare Stellungsbeziehung vom Bürgermeister, der dabei nicht in die Hose machen sollte und auch seine Verkehrsstadträtin in den Wind schlagen sollte:

Daher: Nein, es ist nicht nötig, den 13A in beiden Fahrtrichtungen durch die Neubaugasse fahren zu lassen.

Umstellung der Linie 13A - wenn man schon unbedingt will - auf Normalbusse und durchgehender Betrieb wie bisher zwischen Alser Straße und Hauptbahnhof... Und auf die verschiedenen Baustofflager für den U-Bahn-Bau, auch nötig  in der Stiftgasse: Wenn ich mit einem 18m Bus umgehen kann, dann komme ich mit diesem auch dort vorbei. Vielleicht mit der einen oder anderen kurzen Wartezeit für's abladen der Baustoffe, aber ich komme vorbei. Ergodessen brauche ich beim 13A nur sehr wenig angreifen, vielleicht 2 Min. mehr Fahrzeit und einen Bus mehr, also einen neuen Fahr-/Dienstplan. Vielleicht auch einen Resevebus - mit Lenker besetzt -  im Bereich Hauptbahnhof oder Südbahnschleife tagsüber abgestellt. Nicht einmal eine Typenumstellung würde ich brauchen.

Und den div. querelenden Geschäftsinhabern im Bezirk Neubau incl. Vorsteher wünsche ich viel Glück bei ihren Umsätzen und dessen Neuwahl...  Was soll diese Herumeierei und Kniefall vor jeder mann?

Bus33A

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Was spricht eigentlich gegen eine großräumige Umleitung (um die direkte Relation Alser Straße-Neubaugasse-Hbf zu wahren) über Gumpendorfer Straße - Getreidemarkt - Museumsstraße - Neustiftgasse / Burggasse in Gegenrichtung?
Sind die Kurven Neustiftgasse / Burggasse - Neubaugasse / Kellermanngasse zu eng? Oder würde das den WL genau so viel/mehr Mehraufwand bringen wie ausgedehnte Fahrzeiten?

denond

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Was spricht eigentlich gegen eine großräumige Umleitung (um die direkte Relation Alser Straße-Neubaugasse-Hbf zu wahren) über Gumpendorfer Straße - Getreidemarkt - Museumsstraße - Neustiftgasse / Burggasse in Gegenrichtung?
Sind die Kurven Neustiftgasse / Burggasse - Neubaugasse / Kellermanngasse zu eng? Oder würde das den WL genau so viel/mehr Mehraufwand bringen wie ausgedehnte Fahrzeiten?

Unterm Strich würden die Kosten vermutlich sogar mehr werden, im Bereich Gumpendorfer Straße - Getriedemarkt/Museumstraße - Neustiftgasse herrscht jetzt schon viel Verkehr, siehe auch Linie 48A in FR I. Auch kommen die Baustellen, Materialablagerungsstellen im Bereich Getriedemarkt/Museumstraße für den U-Bahn-Bau noch dazu. Das sollte man zusätzlich bedenken. Mehr Fahrzeuge/ Lenker, höhere Umlaufzeiten. Mit GZ würden die Abbiegefahrten natürlich selektiv werden, mit Normalbussen wärs da leichter. Das alles wäre bei einer klaren, bestimmten Stellung der Stadt um nicht zu sagen, ein Machtwort sprechen, kein Thema wenn man sich die Skizze anschaut, denn es bliebe ja fast alles beim alten. Einzig Stiftgasse/Siebensterngasse ist ein Thema.
Es geht halt in der Gesellschaft nicht, bei grundlegenden Entscheidungen sieben Meinungen einzuholen, vieles zu hinterfragen, so komme ich nie auf einen Nenner: Ein sich stellendes Projekt, ein klarer Plan dafür, eine Entscheidung und alle Betroffenen können sich danach richten damit es gut läuft. Und fertig. Wäre halt mit einer starken, wissend was Sache ist, nicht publicity haschenden Verkehrsstadträtin und einem präsenten Bürgermeister, der schlußendlich ein Machtwort spricht um so leichter. Aber so...

Linie106

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Umstellung der Linie 13A - wenn man schon unbedingt will - auf Normalbusse und durchgehender Betrieb wie bisher zwischen Alser Straße und Hauptbahnhof...
Zur HVZ reichen am 13A trotz Miniintervall nicht einmal die Gelenker, die sind sehr voll, und du willst zur Normalbussen zurück? Ha.Ha.Ha.
Abgesehen davon muss der 13A auch einen Teil Fahrgäste auffangen, die etwa von der U3 zum 43er wollen - die U2 fährt ja dann nicht und der Ring ist ja auch recht störanfällig (Demos, etc.)

Zitat
Vielleicht mit der einen oder anderen kurzen Wartezeit für's abladen der Baustoffe, aber ich komme vorbei. Ergodessen brauche ich beim 13A nur sehr wenig angreifen, vielleicht 2 Min. mehr Fahrzeit
die Stiftgasse ist jetzt nicht wahnsinnig wie breit und wenn da ein LKW vor dir einen Abrollcontainer absetzt oder aufnimmt, dauert das schon bisschen mehr als 2 Min. - und bei der Linie 13A bedeutet das Totalchaos.

schaffnerlos

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Abgesehen davon muss der 13A auch einen Teil Fahrgäste auffangen, die etwa von der U3 zum 43er wollen - die U2 fährt ja dann nicht und der Ring ist ja auch recht störanfällig (Demos, etc.)

Gut, diese Fahrgäste werden ja hoffentlich mit der U6 und nicht mit dem 13A fahren. Aber es stimmt schon, der 13A muss einen Teil der U2/Ring-Relationen auffangen.


die Stiftgasse ist jetzt nicht wahnsinnig wie breit und wenn da ein LKW vor dir einen Abrollcontainer absetzt oder aufnimmt, dauert das schon bisschen mehr als 2 Min. - und bei der Linie 13A bedeutet das Totalchaos.

Gerade die Stiftgasse ist ja noch eine breitere Straße. Aber ich gebe dir vollkommen Recht, dass man wegen der Baustelle den Bus dort nicht führen sollte. Wie man es dreht und wendet, Neubaugasse ist die einzige vernünftige Lösung.

tramway.at

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Gerade die Stiftgasse ist ja noch eine breitere Straße. Aber ich gebe dir vollkommen Recht, dass man wegen der Baustelle den Bus dort nicht führen sollte. Wie man es dreht und wendet, Neubaugasse ist die einzige vernünftige Lösung.

Es geht eigentlich vor allem um die Siebensterngasse, hier ist ein Gegenverkehr mit den breiteren Bussen (auskragende Rückspiegel!) nur schwierig möglich. Das kann man einmal bei einer Wochenendumleitung machen (das ist das, was von den Neubaugasslern als "bewährte Umleitungsstrecke" verkauft wird), aber im täglichen dichten Intervall ist das zu vergessen. Außerdem will man einfach die Umwegfahrt Windmühlgasse wegbekommen, und zwar zu Recht.

38ger

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Der Umweg über die Windmühlgasse ist aber auf Wunsch der Wiener Linien gekommen. Ist zwar schön, dass man nun eingesehen hat, dass dieser Umweg eine Zumutung für die Fahrgäste ist, nur damit, dass dem so ist können die WL jetzt halt nicht mehr argumdntieren - eben weil das ja ihre Forderung gewesen ist!
Bleibt natürlich trotzdem zu hoffen, dass sich die WL und Sima gegen den einsam kämpfenden 7. Bezirk durchsetzen können.
Die Bezirke 4, 6, 8 und 9 sind ja ebenso wie die AK auf der Seite der Wiener Linien!

denond

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Zur HVZ reichen am 13A trotz Miniintervall nicht einmal die Gelenker, die sind sehr voll, und du willst zur Normalbussen zurück? Ha.Ha.Ha.
Abgesehen davon muss der 13A auch einen Teil Fahrgäste auffangen, die etwa von der U3 zum 43er wollen - die U2 fährt ja dann nicht und der Ring ist ja auch recht störanfällig (Demos, etc.)

die Stiftgasse ist jetzt nicht wahnsinnig wie breit und wenn da ein LKW vor dir einen Abrollcontainer absetzt oder aufnimmt, dauert das schon bisschen mehr als 2 Min. - und bei der Linie 13A bedeutet das Totalchaos.

Fährst du auf der Linie 13A fast tagtäglich? Vorweg: Er gehört zu meinen Lieblingslinien, ist selectiv. Ich kann nur unregelmäßige Intervalle ausmachen, aber kein Totalchaos. Die unregelmäßigen Intervalle kommen schon alleine durch die unterschiedlichsten Arbeitsweisen der Lenker in den kurzen Intervallen hervor. Hat man auf anderen Linien (siehe 6er, 49er, 43er) auch. Keiner ist/arbeitet gleich. Jeder hat andere Empfinden. Außer man würde Automatic fahren. Ist übrigens bei den Fahrgästen geich, jetzt ist sogar Ausnahmezeit, denn Weihnachten naht. Die Normalbusse wären nur zur Baustellenzeit angedacht um ev. besser reüssieren zu können. Schau dir nur - so nebenbei an - wie es zugeht z.B. in der Albertgasse, Florianigasse, Lange Gasse, oder Kochgasse, Lederergasse, Piaristengasse, wenn die MA 48 dort die Mistkübel entleert. Nicht anders wäre es in der Stiftgasse. Natürlich gehörte - wenn es so kommen sollte - auch auf die Baufirmen dahingehend eingewirkt, ihre Materiallagerplätz so einzurichten, daß ein anliefernder LKW nicht allzu sehr einen Linienverkehr beeinträchtigt.
Das der Ring störungsanfällig wegen div. Veranstaltungen ist, da ist die Stadt durch ihre Genehmigungen für solche selbst - da auch zu Geil auf die Einnahmen - beteiligt. Das würde anders auch funktionieren. Die Demos auf der Ringstraße oder innerhalb der Ringstraße, die genehmige ich als Stadt in Verbindung mit der Polizei aus Sicherheitsgründen ganz einfach nicht. Die ehemalige 2er-Linie ist da für solche Anliegen, ein Recht auf Demonstation ausüben zu dürfen/haben, Spielwiese genug. Aber dort geht's wieder um die heilige Kuh'!

Zur Siebensterngasse: Ich bräuchte nur die Hst. der Linie 49 in FR Ring bei der Stiftgasse entweder über die Kreuzung verlegen oder vor der Stiftgasse den Haltepunkt in reichendem Ausmaß zurück setzen um dieses Kreuzungsplateau und den benötigen Freiraum für diese Abbiegefahrt des Busses in die Siebensterngasse frei zu halten. Und wenn ich die Fahrer und Lenker explizit auf dieses Streckenstück hindrille, diesen Streckenanbschnitt mit besonderer Vorsicht - mit ev. zu verordneten 25 oder 30 km/h - zu befahren, ist das nichts anderes, als wenn ich als STRAB-Fahrer an sehr nahe dem Gleiskörper abgestellten Fahrzeugen wie z.B. in der Kaiser Straße, Währinger Straße oder Geßlgasse vorbei fahre oder als 13A-Lenker in der Garage die Waschstraße (Rückblickspiegel), die Kirchengasse oder Schadekgasse durchfahre und auf die Auslenkung meines Wagens bei div. Kurvenfahrten achten muß.

Wenn ich natürlich ein Drama daraus mache, dann kommen halt solche aufgebauschten Probleme hervor. Das der Umweg über die Windmühlgasse nur aus Sturheit des Betriebsrates (ein Roter, sogar die Betriebsverantwortlichen gaben da klein bei) der Garage Raxstraße gegenüber der grünen Vassi mit aller Gewalt durchgeboxt wurde, eine Menge Geld verpulvert - für den Straßenumbau beim Fritz-Grünbaum-Platz - wurde, ist eine andere Geschichte. Da bin auch ich dagegen. Das dieser Umweg eine Zumutung für die Fahrgäste ist, damit können die WL jetzt halt tatsächlich nicht mehr argumentieren - eben weil das ja ihre eigene Forderung gewesen ist! Es gab keinen Grund, die als Begegnungszone ausgelegte (roter Streifen für den Bus, allibihalberne Abgrenzung dieses roten Fahrstreifens) in der Mariahilfer Straße mit dem 13A keine nennenswerten Probleme. Da wurden viele nur am Schreibtisch erfunden. Man arangierte sich als Lenker im Straßenverkehr ganz einfach. Mir wäre bis heute in diesem damaligen Streckenabschnitt kein Überrollen oder Niederstoßen eines Passanten dort bekannt, nich einmal ein Anrennen.

Mir wär'  auch lieber, wieder eine Straßenbahn in diesem Bereich als Linie 13 zu haben, als einen Bus. Amsterdam, Gmunden, Linz, Innsbruck, Zürich, selbst Städte in Amerika, wo strenge Vorgaben herrschen, zeigen dies mit ihren Linienführungen in einer FUZO oder Verkehrsberuhigten Zone vor. Einzig in Wien ist's ein Drama, da die Politik im Rathaus uneins und mit sehr schwachen Personen und Argumenten ggü. besonders da dem 7., 10 und 11. Bezirk besetzt ist.