Autor Thema: O-Bus Liesing-Kalksburg  (Gelesen 3651 mal)

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abraham

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O-Bus Liesing-Kalksburg
« am: 20. August 2014, 09:16:51 »
Die O-Bus Linie Liesing – Kalksburg
(Betrieb: 17. Juli 1909 - 15. September 1918 und 15. März 1919 - 8. Jänner 1920)

Die Elektrische Oberleitungsbahn Liesing–Kalksburg war ein Oberleitungsbus-Betrieb in der österreichischen Hauptstadt Wien. Die Linie verband die damals noch selbstständige Stadt Liesing mit den seinerzeit ebenfalls noch eigenständigen Gemeinden Rodaun und Kalksburg. Neben Fahrgästen wurden auch Postsendungen befördert.
Die 3,8 Kilometer lange Strecke begann am Bahnhof Liesing an der Südbahn, folgte auf ihrer gesamten Länge der Breitenfurter Straße (heutige B 13a) und endete bei der Jakob-Sommerbauer-Straße in Kalksburg. Dort befand sich auch das Depot, das Gebäude blieb bis heute erhalten.
Zur Anwendung kam das System Mercédès-Électrique-Stoll. Die Wagen besaßen – wie bei diesem System allgemein üblich – ein vierrädriges Kontaktwägelchen zur Stromabnahme sowie Radnabenmotoren. Die Strecke war komplett einspurig, begegneten sich zwei Wagen, so mussten diese – typisch für das System Mercédès-Électrique-Stoll – kurz anhalten und die Zuleitungen zu den Kontaktwägelchen austauschen. Sie fuhren anschließend mit dem Stromabnehmer des entgegenkommenden Wagens weiter.

Streckenlänge: 3,8 km
Streckenverlauf:
   Km 0,0 -   Bahnhof Liesing
      Rodaun, Breitenfurter Straße
   Km 3,8 -   Kalksburg, Jakob-Sommerbauer-Straße

Linie 255

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Re: O-Bus Liesing-Kalksburg
« Antwort #1 am: 20. August 2014, 12:47:15 »
Zitat
Die Strecke war komplett einspurig, begegneten sich zwei Wagen, so mussten diese – typisch für das System Mercédès-Électrique-Stoll – kurz anhalten und die Zuleitungen zu den Kontaktwägelchen austauschen. Sie fuhren anschließend mit dem Stromabnehmer des entgegenkommenden Wagens weiter.

Interessante information, wusste gar nichts davon :D
Finde es auch interessant, dass das Fahrzeug auf dem Bild eine andere Lackierung hat als sonst üblich.